Wermis großer Jahresrückblick 2020 – Teil 1: Klappe!

Jaaa er lebt noch, er lebt noch, stirbt nicht.

Wermi ist wieder da! Lange war es still hier, doch zum Jahresrückblick habe ich mich nicht lumpen lassen und nochmal all die Motivation zusammengekratzt, um damit meinem Blog wieder ein wenig Leben einzuhauchen. Und es ist wahr, ihr dürft in den nächsten Tagen und Wochen einiges erwarten, denn ich werde versuchen einmal weit auszuholen und mein Jahr Revue passieren zu lassen. Dabei liegt der Fokus natürlich auf Filmen, aber auch andere Medien werde ich anführen.

Den Anfang macht da erst einmal mein Einstieg bei unserem Filmmagazin Klappe! Schließlich hatte ich fürs Erste meine ganze Aufmerksamkeit dem neuen Projekt gewidmet und mein Herzblut dort hinein investiert. Morgen geht es auch schon weiter mit der ersten Ausgabe im neuen Jahr, dann kann ich nach dem Erscheinen mich voll und ganz auf meinen restlichen Rückblick fokussieren. Da würde es doch passen, kurz vorher nochmal eine Übersicht an Beiträgen zum letzten Jahr aufzustellen, die mir besonders Spaß gemacht haben und vielleicht auch etwas mehr Aufwand waren. Da ich aber natürlich nicht allein auf der Seite aktiv bin, stelle ich zunächst einmal meine liebsten Beiträge meiner werten Kollegen vor, die sich ebenfalls viel Mühe gegeben haben. Viel Spaß!

Ma-Go:

  • Making-of (2): Psycho (1960)

    Auszug: Bei manchen Filmen ist die Entstehungsgeschichte fast genauso spannend wie der eigentliche Film. Ganz so weit würde ich bei Alfred Hitchcocks „Psycho“ nicht gehen. Dennoch ranken sich um den finanziell erfolgreichsten Film des Regisseurs zahlreiche Mythen und Gerüchte, aber auch einige interessante Fakten zu dessen Entstehung und Produktion. Viel Spaß mit der Geschichte eines Meisterwerks, das es so beinahe nie gegeben hätte.
  • James Camerons vergessene Titanic-Vorlage

    Auszug: James Camerons „Titanic“ aus dem Jahr 1997 ist einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Elf Oscars und über 2 Milliarden eingespielte US-Dollar an den Kinokassen sprechen für sich. Allerdings wurde die tragische Jungfernfahrt des seinerzeit größten Passagierschiffs der Welt bereits zuvor einige Male in verschiedenen Versionen verfilmt. Eine der besten und realistischsten Werke dürfte dabei „Die letzte Nacht der Titanic“, im britischen Original „A Night to Remember“, aus dem Jahr 1958 sein, den Cameron mit Sicherheit auch gesehen und als „Inspirationsquelle“ genutzt hat.

Ainu:

  • Die „Fluch der Karibik“-Reihe oder What happened to Jack?

    Auszug: 2003 war es so weit, ein Film, dessen Produktion mit viel Argwohn begegnet wurde, erblickte das Licht der Kinosäle und wurde zu einem phänomenalen Kassenschlager, der ganze vier Fortsetzungen nach sich ziehen sollte. Die Rede ist natürlich von „Fluch der Karibik“. Doch wie kam es eigentlich zu dem Film? Wieso der anfängliche Argwohn? Und was meine ich mit der Überschrift? Nun, lasst mich ein wenig weiter ausholen und versuchen, diese Fragen zu beantworten.
  • Warum ich das Kino liebe – meine magischsten Kinoerlebnisse

    Auszug: Der Duft nach Popcorn liegt in der Luft, man lässt sich gemütlich in die breiten, gut gepolsterten Sitze sinken, das Licht geht aus, der Vorhang auf und für die nächste Zeit existiert die Welt um einen herum nicht mehr. Klar, wenn man die rosarote Brille mal kurz absetzt, dann ist da plötzlich der nervige Typ, der einem die ganze Zeit von hinten gegen den Sitz tritt, die Quasselstrippe, die offensichtlich eine interne Kommentarfunktion eingebaut hat, und die handvoll Jugendliche ein paar Reihen weiter vorne, die ihr Handy offenbar keine 10 Minuten in ihrer Tasche lassen können. Das alles nervt, das alles sind legitime Gründe den Kinosaal zu meiden – aaaber, trotzdem gibt es keinen Ort, der einem auch nur annähernd ein solches Filmerlebnis bieten kann, wie eben genau dieser Kinosaal. Anstatt hier nun aber einen ellenlangen Beitrag zu schreiben, in dem ich euch alle Argumente für beziehungsweise gegen einen Kinobesuch aufzähle, will ich euch lieber an 5 ganz besonderen Erlebnissen teilhaben lassen, die mit dafür verantwortlich sind, dass kein Sesseltreter, Smombie oder Kommentator, mir jemals den Spaß am Kino vermiesen könnte.

Steffelowski:

  • Gorillas in Frauenkleidern und Haie mit Sodbrennen – Lieblinge eines Langzeit-Kinogängers

    Auszug: Man bekommt ja nicht häufig die Gelegenheit, mal so richtig aus sich herauszugehen, um über das zu schreiben, was man am meisten liebt, nämlich sich selbst. Aber natürlich wird dies nur deshalb möglich, weil sich in der großen Abstimmung im Oktober, in der es darum ging, wer aus Klappe! Team seine Lieblingsfilme zum Gegenstand einer Monatsausgabe unseres Magazins machen darf, sich Tausende, ach was, Millionen von treuen Lesern richtig entschieden haben. Wer anders, wenn nicht „The Oldest Blogger in Town“ wäre es wert, dass ihm in dieser Ausgabe unseres Magazins gehuldigt und ein literarisches Denkmal gesetzt wird? Na, mindestens drei weitere Personen gäbe es da ja schon.
  • Von Nickelodeons und Kintopps

    Auszug: Der erste Film, den ich je im Kino gesehen habe, oder zumindest den als ich ersten Film meines Lebens in Erinnerung habe, war der Disney-Klassiker „Bambi“ aus dem Jahr 1942. Um gleich irgendwelchen Spekulationen entgegenzuwirken: nee, es war definitiv nicht die deutsche Uraufführung von 1950. Ort des Geschehens war damals das imposante Hamburger Grindel-Kino (offiziell damals „Ufa Grindel Filmtheater“), eines der großen traditionellen „Lichtspieltheater“ der Stadt. Das Grindel hatte zum Zeitpunkt meines ersten Besuchs schon eine recht wechselhafte und turbulente Geschichte hinter sich, selbst wenn es – eröffnet wurde es 1959 – viele Kinos in der Stadt gab, die um einiges älter waren. Leider sind in diesen Tagen alle geschichtsträchtigen Filmtheater in meiner Stadt verschwunden. Lediglich ein echter Kino-Dinosaurier (das „Passage-Kino“ in der Innenstadt) hat nunmehr schon mehr als 100 Jahre durchgehalten und allen Kinokrisen getrotzt. Ich hoffe sehr, dass auch die Corona-Krise diesem Diamanten der Filmkunsttheater nichts anhaben kann.

Das war natürlich nur ein kleiner Teil von tollen Beiträgen, die sich die drei aus den Fingern gesaugt haben. Und trotz Ma-Gos Abgangs warten 2021 ebenfalls wieder frisch erdachte Themen auf euch! Abschließend möchte ich noch einmal die persönlichen Favoriten meiner eigenen Beiträge vorstellen und werde euch die restlichen auflisten, stöbert gerne drauf los!

Meine Favorites:

  • Aufbruch in eine neue Klangwelt – Filmmusik in Nolans Filmen

    Auszug: […] Im Grunde steckt Zimmers Talent darin, diverse Klangfarben oder akustische Ideen zu finden, die den Film komplementieren und erweitern. Sie passen perfekt zu dessen Stimmung, zur visuellen Ebene und der zugrunde liegenden Story. Am Ende kreieren Nolan und Zimmer dadurch eine kraftvolle und kunstvolle, audiovisuelle Einheit, in der sie den Look und Sound von Blockbustern neu definierten und ich gehe mal soweit, dass man hierbei vielleicht auch schon von einer neuen Filmsprache sprechen kann. […]
  • Die Musik in den Bondfilmen

    Auszug: Seitdem im Jahr 1962 der erste Bondfilm „Dr. No“ auf den Leinwänden der Kinos weltweit erstrahlte und nächstes Jahr bereits der 25. Film der Reihe erscheinen soll, gibt es bei stets wechselnden Darstellern der titelgebenden Hauptfigur eine Konstante, die die Filme übergreifend zusammenhält: der Moment, wenn John Barrys Main Theme ertönt. Nicht nur deswegen ist Musik ein essentieller Bestandteil der Filmreihe, wenn es um den Wiedererkennungswert geht, sondern auch wenn es darum geht Musikstars für die Titelsongs zu versammeln. Im Folgenden möchte ich euch einen Überblick über die Geschichte der Bondmusik bieten und hoffe, dass sich eure Ohren spitzen.

Beitragsübersicht:

Damit konntet ihr hoffentlich noch einmal etwas für euch entdecken, seid heiß auf die neue Ausgabe morgen und schließlich auch gespannt auf die kommenden Teile meines Rückblicks! Sie werden kommen, versprochen…

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