Mixed Zone #11: Oscars-Special

Als kleinen Leckerbissen für zwischendurch hole ich nochmal kurz ein Format aus der Pause, die Mixed Zone, während ich noch für diesen Monat an meinem kommenden größeren Beitrag, über die Filmmusik der 2010er, arbeite. Denn heute Nacht findet die Oscar-Preisverleihung statt und auch dieses Mal habe ich wieder alle Filme gesehen, die in der Kategorie „Bester Film“ nominiert wurden. Daher bietet sich Mixed Zone hervorragend an, damit ich einen schnellen Beitrag für zwischendurch einschieben kann, denn den meisten Filmen habe ich bereits auf Letterboxd oder in meinem Jahresrückblick einige Worte gewidmet, die ich hier nochmal gesammelt präsentieren möchte und die die Wartezeit auf die Oscars nochmal verkürzen sollen. Wundert euch nicht, nicht zu jedem Film habe ich gleich viel zu sagen und daher variieren meine Texte in ihrer Länge, aber in diesem Format und auf Letterboxd ging es mir ohnehin immer bloß darum, frei Schnauze zu reden und mich nicht in irgendein Korsett zu zwängen.
Bleibt außerdem gespannt auf meine Prognose am Schluss, wo ich euch meine Meinung zu den nominierten Filmen präsentiere und dann überlege, wer wohl am Ende den Oscar gewinnt.

Übersicht

  • 1917
  • The Irishman
  • Jojo Rabbit
  • Joker
  • Le Mans 66
  • Little Women
  • Marriage Story
  • Once Upon a Time in Hollywood
  • Parasite
  • Meine Prognose

„1917“

ProduktionUSA, GB 2019
GenreKrieg, Drama, Action
Länge119 Minuten
RegieSam Mendes
CastDean-Charles Chapman, George MacKay

Trailer EN, Trailer DE

Teilweise kam ich durch die einzigartige Filmästhetik aus dem Staunen nicht mehr heraus und sie ließ meinen Atem mehrmals stocken, teilweise warf mich aber gerade seine Machart auch an manchen Stellen raus. Denn anstatt bedingungslos in ihn abzutauchen, fragt man sich auch sehr oft, wie die Verantwortlichen des Films das bloß alles gemacht haben.

Auch eine überwältigende Story kann man nicht erwarten. Ist die Frage, ob man das von einem Film der in Echtzeit spielt überhaupt sollte. Daher war das für mich gar nicht so schlimm, denn viel wichtiger ist, welches Gefühl er vom ersten Weltkrieg transportiert.

Genau da hat er dann auch in vielen Punkten den richtigen Ton getroffen und spätestens bei der Gesangseinlage im Wald hat es mich schließlich komplett eiskalt erwischt. Diese Szene, wie auch die in den Stadtruinen oder auf dem Schlachtfeld am Schluss, sind der Grund, wieso der Film auch immer weiter in mir heranwächst und ich ihn so lieb gewonnen habe.

Zum Letterboxd-Beitrag

So habe ich den Film gesehen: 2-mal im Kino, beide Male in der deutschen Synchro.

Meine Wertung: 8 von 10 Punkten

10 Nominierungen:

  • Bester Film
  • Beste Regie (Sam Mendes)
  • Beste Originaldrehbuch (Sam Mendes & Krysty Wilson-Cairns)
  • Beste Kamera (Roger Deakins)
  • Besten Tonschnitt (Oliver Tarney & Rachel Tate)
  • Besten Ton
  • Beste Szenenbild (Dennis Gassner & Lee Sandales)
  • Beste Filmmusik (Thomas Newman)
  • Beste Make-up und die besten Frisuren
  • Besten visuellen Effekte

„The Irishman“

ProduktionUSA 2019
GenreBiography, Crime, Drama
Länge209 Minuten
RegieMartin Scorsese
CastRobert de Niro, Joe Pesci, Al Pacino

Trailer OmdU

Weder bin ich ein großer Scorsese-Fan, noch konnte ich bisher viel mit dem Mafiagenre anfangen. Seine Filme wie Casino und GoodFellas sprachen mich leider nicht so sehr an, dementsprechend skeptisch stand ich gegenüber The Irishman, der auch noch 210 Minuten gehen soll.

Umso überraschender war es dann für mich, als ich feststellen musste wie wunderbar ich mich über die komplette Länge unterhalten fühlte, ohne auch nur eine einzige Überlänge zu empfinden. Am Ende muss ich sogar sagen, dass mir The Irishman von Scorseses Mafiafilmen am besten gefallen hat. Aber woran liegt das?

Genau kann ich das auch nicht erklären. Vielleicht, weil das Hauptmotiv des Films, Reue, mir eine neue Perspektive offenbart hat auf das Genre, in der kein Platz mehr zum Zelebrieren der Mafia war. Vielleicht weil sich der Film am nächsten zur Realität angefühlt hat, die ein wirrer Wust aus Politik, Gewerkschaften und Korruption ist, in dem jeder bloß auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist.
Vielleicht aber auch, weil mir die Figuren endlich so nahbar skizziert wurden und die Alte-Herren-Garde um de Niro, Pesci und Pacino spürbaren Spaß an diesem Film hatten und sich das auf mich übertragen hat. Besonders hierbei handelt es sich um das ganz klare Highlight des Films, bei denen ich kurz Joe Pesci herausstellen möchte, der auch mal in einer erfrischend anderen, sehr bedachten Rolle zu sehen war. Es kommt das wunderbare Gefühl auf, dass die Figuren sich blind verstehen und das kommt daher, dass sich die Schauspieler auch blind verstanden haben, was einem als Beobachter echt großen Spaß bereitet.

Der große Knall im Film bleibt dann jedoch aus, aber es passt zur ruhigen und entschlackten Gangart, die Scorsese hier präsentiert, und daher ist The Irishman ein absolut in sich stimmiges, unaufgeregtes Werk.

Zum Letterboxd-Beitrag

So habe ich den Film gesehen: 1-mal auf Netflix in der deutschen Synchro

Meine Wertung: 8 von 10 Punkten

10 Nominierungen:

  • Bester Film
  • Beste Regie (Martin Scorsese)
  • Beste adaptierte Drehbuch (Steven Zaillian)
  • Bester Nebendarsteller (Al Pacino)
  • Bester Nebendarsteller (Joe Pesci)
  • Beste Kamera (Rodrigo Prieto)
  • Besten Schnitt (Thelma Schoonmaker)
  • Beste Szenenbild (Bob Shaw & Regina Graves)
  • Beste Kostümdesign (Sandy Powell & Christopher Peterson)
  • Besten visuellen Effekte

„Jojo Rabbit“

ProduktionUSA 2019
GenreComedy, Drama, Krieg
Länge108 Minuten
RegieTaika Waititi
CastRoman Griffin Davis, Taika Waititi, Thomasin McKenzie, Scarlett Johansson

Trailer EN, Trailer DE

Review nach erster Sichtung:

Nach den Trailern hatte ich eine bitterböse Satire erwartet, bekommen habe ich jedoch einen liebenswerten Film, der durchaus richtig witzig, aber auch emotional ist. Jojo Rabbit zeigt das dritte Reich durch Kinderaugen, erzählt von Brainwishing und zeigt wie wahnwitzig Verhaltensmuster sind, denen im dritten Reich Gefolgschaft geleistet wurden. Dabei zeigt er mit ordentlichem Feingefühl ganz viel Liebe für seine Figuren, die vom durchweg brillanten Cast zum Leben erweckt werden. Ob die beiden Jungdarsteller die Jojo und Yorkie spielen, Taika Waititi als Hitler wie man ihn noch nie zuvor gesehen hat, Scarlett Johannsson als Jojos Mutter oder Sam Rockwell und Alfie Allen als Nazi-Duo – hier jagt ein Highlight das nächste. Abgerundet wird das Ganze durch einen phänomenalen Soundtrack, der passend zum Film Laune macht und bei dem es sich im Nachhinein nochmal lohnt, hinein zu hören. 

Für fraglich halte ich aber, ob der Film in der Synchro nicht etwas an Charme und besonders an Witz verliert, ich würde auf jeden Fall stark die OV empfehlen!

Review nach zweiter Sichtung:

Nach zweiter Sichtung wurde mir nochmal bewusst, dass der Bruch mitten im Film (durch eine wirklich perfekt inszenierte Szene, die mich wieder aus den Socken gehauen hat) und eigentlich die gesamte zweite Hälfte Jojo Rabbit von einem guten Film zu einen sehr guten Film anhebt. Taika Waititi lebt die Magie des Kinos und nirgendwo hätte er seine Vision besser umsetzen, als im Medium Film. Dadurch, dass die Figuren (mit Ausnahme von Rebel Wilsons, die mir etwas zu viel ist, aber zum Glück nicht zu sehr ins Gewicht fällt) ein wahrlicher Genuss sind und man nicht genug von ihnen bekommt, fördert es auch den Wiederschauwert des Films. Herausstellen möchte ich da nochmal Sam Rockwells ambivalente Figur, die einen durchaus nochmal länger grübeln lässt.

Und obwohl die Synchro, die aber das Beste aus ihren Möglichkeiten macht, wie zu erwarten ein wenig Witz und Charme verloren gehen lässt, hat der Film es geschafft noch mehr in mir zu wachsen. Vielleicht hat es aber auch geholfen, dieses Mal zu wissen worauf man sich einlässt und wenn ich genauer darüber nachdenke, dann ist es für mich ein Geniestreich, einer Satire mit einer derartigen emotionalen Fallhöhe auszustatten.

Zum ersten Letterboxd-Beitrag, Zum zweiten Letterboxd-Beitrag

So habe ich den Film gesehen: 2-mal im Kino, einmal im OmeU und einmal in der deutschen Synchro

Meine Wertung beim 1. Mal: 8 von 10 Punkten
Meine Wertung beim 2. Mal: 9 von 10 Punkten

6 Nominierungen:

  • Bester Film
  • Beste Nebendarstellerin (Scarlett Johansson)
  • Beste adaptierte Drehbuch (Taika Waititi)
  • Besten Schnitt (Tom Eagles)
  • Beste Szenenbild (Ra Vincent & Nora Sopkova)
  • Beste Kostümdesign (Mayes C. Rubeo)

„Joker“

ProduktionUSA 2019
GenreCrime, Drama, Thriller
Länge122 Minuten
RegieTodd Phillips
CastJoaquin Phoenix, Robert de Niro, Zazie Beetz

Trailer EN, Trailer DE

Joker war wohl der Film, den ich 2019 am sehnlichsten erwartet habe. Keine Trailer habe ich häufiger geschaut, als die beiden zu diesem Film, höchstens The Lighthouse könnte da noch herankommen. Es waren bestimmt 50 Male oder sogar mehr, wo ich mir einfach wieder mal die Trailer angeschmissen habe und dann mehrmals hintereinander geschaut habe. Gäbe es einen Oscar für den besten Trailer, würde ich ihn Joker geben. Der Look, der Sound, die Musik und vor allem: Joaquin Phoenix, einer meiner liebsten Schauspieler, in einer Rolle, die in meinen Augen perfekt auf ihn zugeschnitten ist. Alles versprach mir, mein Film des Jahres und vielleicht auch einer meiner Lieblingsfilme zu werden. Hinzu kam dann auch noch, dass er in Venedig groß abräumte und damit stand fest: Endlich wieder eine düstere Comic-Verfilmung, die ernst genommen wird, die selbst Arthouse-Ansprüche stellt und die ich einfach lieben werde. Oder?

Nun, die Antwort auf diese Frage ist nicht ganz einfach. Sicherlich habe ich mir nicht den größten Gefallen damit getan, derart große Erwartungen zu schüren, aber schließlich sollte ein Meisterwerk für die Ewigkeit selbst diese übertreffen können. Allerdings musste ich leider zu der Erkenntnis kommen, dass es sich bei Joker nicht um besagtes Meisterwerk handelt. Nachdem ich das erste Mal aus dem Kino ging, fühlte ich einfach nur Leere und ich konnte gar nicht so recht festmachen, wieso. Irgendwie fehlte mir beim Film das Bahnbrechende. Ohne Frage war ich begeistert von der aufopferungsvollen Darbietung von Phoenix, aber mir fehlte zu viel inhaltliches Futter. Es gab einige Fragezeichen, der Arc um Zazie Beetz wirkte irgendwie deplatziert und vorhersehbar und zu wenig Neues wurde sich getraut. Eine Woche zuvor hatte ich erst Scorsese’s The King of Comedy gesehen und die Parallelen waren schon erschreckend. Gepaart mit den Einstellungen und Themen, die er sich auch noch aus Taxi Driver zusammengeklaubt hatte, der zugegebenermaßen schon nicht wirklich mein Fall ist, blieb mir da einfach zu wenig Eigenständiges übrig, zu wenig eigene Identität.

Nach dem ersten Mal gucken war ich also doch recht enttäuscht, aber mir fiel es schwer, mir eine Meinung dazu zu bilden. Daher bin ich ein zweites Mal ins Kino, dieses Mal war ich etwas befreiter und die Last der Erwartungen war von mir abgefallen. Und siehe da: Ich konnte den Film und seine ganz eigene Schönheit genießen. Nach wie vor trägt Phoenix den Film, ich habe meinen Frieden mit meiner ganz eigenen Erklärung für die finale Schlüsselszene geschlossen und obwohl ich wusste was passiert, hat der Film bei mir seine volle Sogwirkung entfaltet und am Ende saß ich wieder elektrisiert im Kinosessel, nachdem Arthur Fleck in Murray’s Talkshow sein wahres Gesicht zeigt.

So habe ich den Film gesehen: 2-mal im Kino, beide Male in der OV

Meine Wertung beim 1. Mal: 7 von 10 Punkten
Meine Wertung beim 2. Mal: 8 von 10 Punkten

11 Nominierungen:

  • Bester Film
  • Beste Regie (Todd Phillips)
  • Bestes adaptiertes Drehbuch (Todd Phillips & Scott Silver)
  • Bester Hauptdarsteller (Joaquin Phoenix)
  • Beste Kamera (Lawrence Sher)
  • Bester Schnitt (Jeff Groth)
  • Bester Tonschnitt (Alan Robert Murray)
  • Bester Ton
  • Beste Filmmusik (Hildur Guðnadóttir)
  • Bestes Make-up und beste Frisuren
  • Bestes Kostümdesign (Mark Bridges)

„Le Mans 66“

OriginaltitelFord v Ferrari
ProduktionUSA 2019
GenreBiography, Drama, Sport
Länge152 Minuten
RegieJames Mangold
CastChristian Bale, Matt Damon, Jon Bernthal

Trailer EN, Trailer DE

Le Mans 66 ist klassisches Hollywood-Kino, erzählt von einer Außenseiter-/Erfolgsstory und hat Darsteller, die den Spaß an der Geschichte toll weitergeben. Eigentlich die perfekte Kombination mit der auch ich meinen Spaß haben sollte. Leider wurde es aber etwas ausgebremst, weil es mir dann doch etwas zu viel Auto-Abgenerde war, was halt nicht wirklich mein Interessensgebiet ist und weshalb es mir an manchen Stellen schwer fiel, zu folgen. Auch war mir vieles etwas zu vorhersehbar, besonders ein Foreshadowing in der Mitte des Films über den Ausgang einer Figur war mir etwas zu sehr auf die Nase gebunden. Aber darüber hinaus liefert der Film unglaubliche Schauwerte allein in den Rennen, wo viel Wert auf praktische Effekte gelegt wurde und das spürt man einfach und zahlt sich enorm aus. Hinzu kommt ein grandioser Schnitt und letztendlich ist Le Mans 66 ein rasanter Film, der zumindest nicht langweilig werden sollte,

So habe ich den Film gesehen: 1-mal im Kino im OmeU

Meine Wertung: 7 von 10 Punkten

4 Nominierungen:

  • Bester Film
  • Bester Schnitt (Michael McCusker & Andrew Buckland)
  • Bester Tonschnitt (Don Sylvester)
  • Bester Ton

„Little Women“

ProduktionUSA 2019
GenreDrama, Romance
Länge134 Minuten
RegieGreta Gerwig
CastSaoirse Ronan, Florence Pugh, Emma Watson

Trailer EN, Trailer DE

Greta Gerwig hat einfach ein Händchen dafür, einen Film leichtfüßig wirken zu lassen. Leider ist Little Women dann aber auch viel zu harmlos. Zu wenig wird aus den Konflikten gemacht, sie werden nicht wirklich ausgetragen und am Ende war alles irgendwie ganz nett, aber da ist nichts, dass hängen bleibt. Schade eigentlich, denn Gerwig webt erfolgreich viele interessante Themen in ihren Film ein, auch wenn sie an manchen Stellen schon etwas repititiv wirken. Immerhin setzte Florence Pugh da an, wo sie letztes Jahr aufgehört hatte, und war für mich das absolute Highlight. Ebenfalls beachtlich fand ich es, wie selbst ein so kleiner und nur ganz wenig angedeuteter Nebenstrang der Handlung für mich der berührendste war: nämlich den um den älteren Mr. Laurence und die ruhigste Figur Beth. Gleichzeitig spricht es aber auch nicht besonders für den Film, da er mich sonst kaum berühren konnte.
Hervorzuheben sind ansonsten natürlich Hauptdarstellerin Saoirse Ronan, die mittlerweile einfach immer souverän abliefert, und aber auch nicht zu vergessen Meryl Streep, die hier im Film für die Lacher sorgt und wieder einmal mit ihrer Rolle verschmilzt, selbst wenn es sich bloß um eine kleine handelt.

So habe ich den Film gesehen: 1-mal im Kino in der OV

Meine Wertung: 6 von 10 Punkten

6 Nominierungen: 

  • Bester Film
  • Bestes adaptiertes Drehbuch (Greta Gerwig)
  • Beste Hauptdarstellerin (Saoirse Ronan)
  • Beste Nebendarstellerin (Florence Pugh)
  • Beste Filmmusik (Alexandre Desplat)
  • Bestes Kostümdesign (Jacqueline Durran)

Den letzten drei Filmen habe ich bereits in meinem Jahresrückblick einige Worte gewidmet, daher fasse ich hier nur nochmal kurz zusammen:


„Marriage Story“

ProduktionUSA 2019
GenreDrama
Länge137 Minuten
RegieNoah Baumbach
CastAdam Driver, Scarlett Johansson, Laura Dern

Trailer OmdU

Leichtfüßiges Drama mit fein eingeflechtetem Humor beschäftigt sich mit der unumgänglichen Hässlichkeit einer Scheidung und behandelt beide Ehepartner ebenbürtig, weshalb man sich nie gänzlich auf eine Seite schlagen kann. Adam Driver und Scarlett Johansson spielen groß auf und liefern ein Schauspielfeuerwerk ab.

So habe ich den Film gesehen: 1-mal auf Netflix im OmeU

Meine Wertung: 9 von 10 Punkten

6 Nominierungen:

  • Bester Film
  • Bestes Originaldrehbuch (Noah Baumbach)
  • Bester Hauptdarsteller (Adam Driver)
  • Beste Hauptdarstellerin (Scarlett Johansson)
  • Beste Nebendarstellerin (Laura Dern)
  • Beste Filmmusik (Randy Newman)

„Once Upon a Time in Hollywood“

ProduktionUSA 2019
GenreComedy, Drama
Länge162 Minuten
RegieQuentin Tarantino
CastLeonardo DiCaprio, Brad Pitt, Margot Robbie

Trailer EN, Trailer DE

OUATIH war eine Liebe auf den zweiten Blick. Szenen um Szenen bleiben unvergessen und machen einfach einen Heidenspaß, was er besonders der Spielfreude von allen Beteiligten zu verdanken hat, allen voran natürlich LDC und Brad Pitt, die die 162 Minuten auf ihren Schultern tragen.

So habe ich den Film gesehen: 2-mal im Kino, einmal in deutscher Synchro und einmal in OV

Meine Wertung beim ersten Mal: 7 von 10 Punkten
Meine Wertung beim zweiten Mal: 9 von 10 Punkten

10 Nominierungen:

  • Bester Film
  • Beste Regie (Quentin Tarantino)
  • Bestes Originaldrehbuch (Quentin Tarantino)
  • Bester Hauptdarsteller (Leonardo DiCaprio)
  • Bester Nebendarsteller (Brad Pitt)
  • Beste Kamera (Robert Richardson)
  • Bester Tonschnitt (Wylie Stateman)
  • Bester Ton
  • Bestes Szenenbild (Barbara Ling & Nancy Haigh)
  • Bestes Kostümdesign (Arianne Phillips)

„Parasite“

ProduktionSüdkorea 2019
GenreIrgendwie alles: Drama, Comedy, Thriller, Crime
Länge132 Minuten
RegieBong Joon-ho
CastSong Kang-ho,…

Trailer DE

Wahnsinnig unterhaltsam, am besten sich ohne Vorwissen anschauen. Die Koreaner beweisen einmal mehr, dass sie sich auf der Weltbühne des Films behaupten können und Parasite dürfte wohl nicht nur die Kritiker verzücken.

Zum Letterboxd-Beitrag

So habe ich den Film gesehen: 1-mal im Kino, im OmeU

Meine Wertung: 8 von 10 Punkten

6 Nominierungen:

  • Bester Film
  • Bester internationaler Film
  • Beste Regie (Bong Joon-ho)
  • Bestes Originaldrehbuch (Bong Joon-ho, Han Jin-won)
  • Bester Schnitt
  • Bestes Szenenbild

Meine Prognose

Zunächst einmal nach meinem persönlichen Gusto:

Ginge es nach mir, hätten Little Women und Le Mans 66 schon mal keine Chance auf den Sieg, beiden gönne ich jedoch die Nominierung, auch wenn das bei Little Women etwas weniger der Fall ist.

1917, The Irishman, Joker und Parasite würden dann bei mir das starke Mittelfeld bilden, bei denen Parasite die Nase klar vorn hätte.

Wer für mich gewinnen würde, würde sich dann aber zwischen Jojo Rabbit, Marriage Story und OUATIH entscheiden. OUATIH ist in meinen Augen immer noch nicht gerade der einfachste Film, da er mit vielen Regeln des Mediums bricht. Bei Marriage Story handelt es sich um den Film, der am wenigsten falsch macht, aber Jojo Rabbit ist definitiv derjenige, der am meisten Herz hat und ich kann mich einfach nicht davor verschließen. Daher entscheide ich mich für ihn und er ist passenderweise jetzt schon mein Sieger des Herzens.

Wenn es aber darum geht, zu überlegen, wer wohl wahrscheinlich in Wirklichkeit am Ende die Trophäe in der Hand hält, wird die Entscheidung etwas schwieriger.

Wen ich da schon mal ausschließe, sind auch hier Little Women und Le Mans 66. Ebenfalls rechne ich nicht damit, dass The Irishman, Joker (trotz den meisten Nominierungen) oder Marriage Story den Preis bekommen.

Für mich wird es das Vierergespann, bestehend aus 1917, Jojo Rabbit, OUATIH und Parasite, unter sich ausmachen. Die Außenseiterrollen nehmen Jojo Rabbit und OUATIH ein, klarer Favorit ist wohl 1917. Der hat alles Mögliche zuvor abgeräumt und ich habe das Gefühl, dass sich auf ihn die meisten einigen können. So sehr ich ihn mag, fände ich ihn aber auch eine langweilige Wahl.

Lieber lege ich mich auf Parasite fest. Ihm würde ich es auch gönnen, Geschichte zu schreiben und ich habe das starke Gefühl, dass er bei vielen Votern der Academy auch auf Platz 2 oder 3 auftauchen könnte, falls er nicht auf der 1 ist. Wenn jemals die Zeit gekommen sein sollte, dass mal ein nicht-englischsprachiger Film gewinnt, dann haben die Sterne noch nie so gut gestanden wie jetzt.


Jetzt seid ihr gefragt! Habt ihr auch einen der Filme bereits gesehen? Wer wird eurer Meinung nach gewinnen oder wer sollte es? Schreibt es mir doch gerne in die Kommentare und diskutiert mit mir!

28 Kommentare zu „Mixed Zone #11: Oscars-Special

Gib deinen ab

    1. Wär echt schade falls er dasselbe Schicksal wie Roma teilt. Glaube das Potential bei Parasite ist nochmal viel größer, auch den Hauptpreis abzusahnen. Gibt übrigens einige interessante Essays zum Film auf Youtube, die zeigen wieso sein Schnitt bzw. Montage zB so perfekt ist, was so großartig an der Sozialkritik ist usw, lohnt sich definitiv sich da mal durch zu klicken 🙂

      Aber wäre auch nicht niedergeschlagen, falls 1917 gewinnt, bloß gibts schon soviel stärkere Filme dieses Jahr 😄

      Gefällt 1 Person

      1. Ich würde es auch schade finden, wenn es wieder so wird wie bei Roma, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein internationaler Film den höchsten Preis der amerikanischen Academy bekommt…mag sich jetzt vielleicht nach Vorurteilen meinerseits gegenüber den Abstimmern anhören, aber ich kann es mir einfach nicht vorstellen 😅.
        Hab mir schon einige Youtube Videos zu allen Nominierten angeschaut…waren wirklich sehr viel äußerst sehenswert Sachen dabei 😊.

        Gefällt 1 Person

  1. Schöne Zusammenfassung.
    Bei mir hat es tatsächlich erst bei der 3. Sichtung von Jojo Rabbit „Klick“ gemacht. Da fand ich ihn dann doch auch besser als bei meiner 1. und 2. Sichtung (wo ich ihn ja auch schon sehr gut fand) Auch bei Dir ist „Little Women“ der schwächste Film, der für den Oscar nominierten Filme dieses Jahr.

    Ich drücke „Parasite“ fest die Daumen und glaube tatsächlich auch daran, dass er gewinnt…bis ich eines besseren belehrt werde. :)) Ich würde mich aber auch darüber freuen, wenn „Jojo Rabbit“ gewinnt (einige Indikatoren sprechen für den Film).

    Gefällt 2 Personen

    1. Das ist ja interessant! Bei mir halt beim zweiten Mal bei besagter Szene in der Mitte des Films, die mich einfach direkt ein zweites Mal niedergeschmettert hat.
      Little Women hab ich gestern gesehen und jetzt schon vergessen 😄

      Mir gehts da wie dir! Meine Daumen drücke ich tatsächlich auch ganz feste Parasite, der hat es am meisten verdient. Handwerklich wie inhaltlich perfekt
      Jojo Rabbit wäre dann die nette Überraschung und ebenfalls ein etwas anderer Oscargewinner

      Gefällt 2 Personen

      1. Ich glaube bei mir hatte es damit zutun, dass ich ihn beim dritten Mal einer Freundin Zuhause gezeigt habe. Sie war extrem begeistert und hat mich mit ihrer großen Liebe für den Film wahrscheinlich etwas angesteckt. :))

        „Little Women hab ich gestern gesehen und jetzt schon vergessen“
        Kann ich nachvollziehen, ich war auch überhaupt froh, als der Film endlich zu Ende war.

        Gefällt 1 Person

      2. Wie witzig, ich habe beim zweiten Mal meine Eltern mit ins Kino gezerrt und beide waren begeistert, was mich sicherlich nochmal mehr angesteckt hat 😀 Da haben tatsächlich auch die Drama-Elemente mehr gezogen als die komödiantischen

        Haha oh das ist aber schon ein krasses Statement 😀 So schlimm fand ichs nicht, aber für mich hat es sich auch zumindest so angefühlt, dass ich ihn endlich als letztes abhaken konnte von der Oscar-Liste. Aber er war sympathisch genug, dass er nicht zur Qual wurde

        Gefällt 1 Person

      3. Zugegebenermassen waren 1917 und Little Women die letzten beiden Filme, die ich im letzten Jahr noch unbedingt sehen wollte und musste und an dem Tag war ich ziemlich erkältet und hatte nach dem Kriegsfilm nun keine sonderliche Lust mehr auf ein Kostümdrama. Eigentlich wollte ich nur zurück ins Hotel. Also nicht nur Gretas Schuld. :))

        Gefällt 1 Person

  2. Ach ja, in fünf Stunden geht es ja schon los und auch ich drücke „Parasite“ fest die Daumen (bei der Zweitsichtung hat mich das Ende nicht rausgebracht). Once Upon A Time in Hollywood und Le Mans 66 fand ich mit dem Herzen noch einen Ticken besser. Jojo Rabbit ist auch so ein Film, aber auch Marriage Story und The Irishman wären in anderen Jahrgängen in meiner persönlichen Top Drei. Es ist schon ein sehr starker Jahrgang. Ich habe gerade ein Video gesehen, dass die treffsichersten Indikatoren der letzten zehn Jahre zusammen genommen hat, demnach müsste „Parasite“ gewinnen.
    „Little Women“ ist der Film bei dem ich mich frage, warum der so gehypt wird. Sicher gut, aber nicht so gut, wie die anderen oder so spaltend wie manch einer der Kandidaten.
    Ich hoffe erstmal, dass ich die Nacht durchhalte

    Gefällt 1 Person

    1. Ich hoffe auch, dass ich durchhalte, aber viel mehr muss ich hoffen, dass bei dem Sturm nicht wieder der Strom ausfällt 😅 hatten vorhin Stromausfall und hab jetzt echt Panik, dass das während den Oscars passiert, auf die ich mich seit Tagen freue

      Cool, dass du deinen Frieden mit Parasite gemacht hast!
      Little Women hat sicher bloß den Hype wegen dem Cast und Greta Gerwig und wahrscheinlich, weil die Romanvorlage dort nen riesen Stellenwert hat

      Gefällt 1 Person

      1. Hab „Einer flog übers Kuckucksnest“ geguckt und wollte eigentlich noch „American Beauty“ (obvious warum) gucken, aber kommt zeitlich nicht mehr hin und guck den Oscast mit Ton und Pro7 ohne Ton

        Gefällt 1 Person

      2. Oha geil 😊 gibt Schlechteres um sich die Wartezeit zu verkürzen 😄 auch wenn ich sagen muss, dass der jetzt nicht der unterhaltsamste Film ist und auch grad zu Anfang man hineinfinden muss
        American Beauty steht bei mir noch aus 😁
        Muss aber sagen, sie haben grad im Gegensatz zu den Vorjahren wirklich interessante Interviewpartner bekommen

        Gefällt 1 Person

      3. Kommt das direkt auf Rocket Beans TV oder auf Kino+?
        Werd auf jeden Fall dort reinschauen weil die Oscar-Nacht allein auf der Couch zu überstehen ist eh immer so zach…da kämpft ich gegen Ende immer schon deutlich mit der Müdigkeit 😂

        Gefällt 1 Person

      4. Auf Rocket Beans TV einfach im Livestream 🙂 ab 0 Uhr
        Findest du auf der Website oder halt auf dem Youtube-Channel 😄
        Kommt danach als VOD dann erst auf Kino+

        Gefällt mir

  3. PARASITE hab ich zwar nicht gesehen, aber alleine um Hollywood in den Arsch zu treten, wäre der schon meine Wahl. Wird aber wohl leider 1917 werden, den ich auch nicht gesehen habe. Sicher wird der wohl auch Kamera und vermutlich Regie haben.

    Phoenix für Joker sollte klar sein und ist auch verdient. Pitt für OUATIH sollte leider auch klar sein, wobei ich persönlich kein Fan von der Rolle bin. Um genau zu sein, finde ich den Charakter sterbenslangweilig. Aber die Konkurrenz ist eher das letzte Hurra der Altstars und da kann man Pitt dann den Goldjungen endlich zuschustern. Bisher hat er ja nur einen als Produzent, den er sich mit tausend anderen Leuten teilt.

    Beim Drehbuch stehen Quentins Chancen wohl nicht schlecht, was ich ebenfalls nicht begrüßen würde, weil der Film das reinste Stückwerk ohne Ziel ist und keine Szene Bewandnis für spätere Ereignisse hat. Der Film darf gerne den Ausstattungs-Oscar holen. Mehr aber auch nicht.

    Bei den Darstellerinnen dürfen wegen mir gerne die Damen aus MARRIAGE STORY beide Statuen mitnehmen. Den Streifen habe ich zwar nicht gesehen, aber Dern ist ohnehin mal fällig und auch wenn ich nicht der größte Fan von Johansson bin, respektiere ich ihre Rollenauswahl und Wandlungsfähigkeit. Die könnte wenn sie wollte auch nur Blockbusterscheiße drehen, wie viele andere.

    Eine Außenseiterchance bei den besten visuellen Effekten sehe ich tatsächlich für den IRISH MAN. Könnte mir durchaus vorstellen, dass man die Verjüngungskur dort belohnt. Zumal die Konkurrenz auch eher die Standard-Disney-Nominierungen sind. Größte Gefahr vermutlich auch hier 1917.

    Rest interessier mich eher nicht. Gesehen habe ich eh nur JOKER, IRISH MAN und OUATIH. Die ersten beiden waren top, der dritte ziemliche Grütze.

    Gefällt 1 Person

    1. Da kann ich dir tatsächlich über weite Strecken nur zustimmen! Parasite wäre ein schönes Zeichen für Hollywood
      Mit Bester Regie würde man Sam Mendes durchaus den verdienten Respekt zollen, aber auch da würde ich gerne Bong Joon-ho als Gewinner sehen und sonst dürfte Tarantino durchaus als einziger noch ein Wörtchen mitzureden haben. Sosehr ich dir beim Drehbuch von OUATIH zustimme, so viel besser finde ich seine Regiearbeit in dem Film mit den ganzen Meta-Ebenen. Beste Kamera würde ich mir über alles The Lighthouse wünschen, aber beste Chancen hat 1917 wie du sagst. Auch wenn Roger Deakins bereits seinen Oscar hat und da vielleicht nochmal umgedacht wird. Vielleicht gibts hier auch eine Überraschung und The Irishman gewinnt, habe gehört dass die Verjüngungskur eine Vielzahl an Kameras in Arbeit nahm und eine wirklich aufwendige Arbeit war, aber wie du sagst zeigt sich das ja vielleicht im Oscar für Visual Effects, wo ich wiederum 1917 lieber als Sieger sehen würde.

      Bei den Darstellern ist wie du sagst eigentlich alles klar, Phoenix und Pitt gönn ichs sehr und Pitt war für mich in OUATIH das Highlight, sicher er macht nichts Außergewöhnliches und im Endeffekt muss er auch nicht wirklich viel machen, aber für mich sind es die Nuancen, die ich an ihm so gefeiert habe.
      Bei den Frauen geht wohl ebenso weniger, Zellweger und Dern sind wohl scheinbar gesetzt, wobei ich tatsächlich viel lieber Johansson für Marriage Story und Florence Pugh für Little Women sehen würde (oder sogar nochmal Johansson für Jojo Rabbit).

      Beim Drehbuch wiederum wäre ich wirklich sehr enttäuscht, falls das an Tarantino geht, da gebe ich dir nen Punkt mit dem Stückwerk. Außerdem hätten Noah Baumbach, Bong Joon-ho oder von mir aus sogar Rian Johnson den Preis viel mehr verdient. Ich kann mir ja vorstellen, dass Bong Joon-ho hier seinen Oscar für Parasite bekommt, statt für Beste Regie.

      Tja, entweder man liebt OUATIH oder hasst ihn 😀 Kann aber nahezu alle andere Kandidaten wirklich empfehlen, es handelt sich um einen echt starken Oscar-Jahrgang 🙂

      Gefällt 1 Person

      1. Ich werde den Großteil davon wohl irgendwann nachholen. Aber ich habs nicht so mit modernen Filmen, deshalb bleibt da immer viel liegen. 3 von 9 dürfte tatsächlich die beste Bilanz sein, die ich seit 10 Jahren oder so vor den Oscars habe. Gab Jahre, da habe ich vorher gar nichts gesehen.

        Das Problem ist hier leider auch wieder so ein wenig das Timing. Pitt und auch Tarantino sollten definitiv ihren Oscar kriegen. Aber in meinen Augen ist es in diesem Fall genau der falsche Film dafür. Beide waren besser und werden es vermutlich auch nochmal sein (wobei ich da bei Quentin nicht so sicher bin. Dessen Stern sinkt bei mir zunehmend.) Ist ähnlich wie bei Leo oder Scorsese, die ihren Oscar verdient hatten, aber eher für die falschen Filme gekriegt haben. Beides starke Leistungen, aber bei den wirklich herausragenden hatte man es im Vorfeld verpasst. Deshalb wäre dieses Jahr quasi Phoenix derjenige, bei dem man es bisher verpasst hatte, der aber jetzt trotzdem für eine wirklich grandiose Performance (vielleicht sogar seine beste) den Goldjungen kriegen würde. Passiert leider viel zu selten mittlerweile, weil zu oft der Zeitpunkt verpasst wird.

        Gefällt 1 Person

      2. Verstehe, aber da hast du dir ja schon die drei Filme ausgesucht, die alles andere als modern sind 😄

        Ja wobei man bei LDC und Scorsese auch sagen muss, dass die Konkurrenz in ihren Siegerjahren auch nicht wirklich groß war
        Aber klar, bei Pitt stimme ich dir zu, der war auch schon besser, aber man hat ihn mMn lang nicht mehr mit so viel Bock für den Film gesehen. Und so sehr sich OUATIH etwas ankreiden lassen kann, ich finde aber dass die Regiearbeit wirklich stark ist
        Phoenix hätte ihn für Walk the Line bekommen MÜSSEN, ist daher wirklich überfällig und dieses jahr wäre es auch vollkommen verdient

        Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑

Erstelle deine Website mit WordPress.com
Jetzt starten
%d Bloggern gefällt das: