Mixed Zone #10: mit „Fighting with My Family“ und mehr

Es ist soweit, dieses Format feiert sein erstes Jubiläum! Vor vier Monaten hat es noch ziemlich klein gestartet (Mixed Zone #1) und aktuell ist es die regelmäßigste Beitrag-Reihe von mir. Da die 10. Ausgabe eine so schöne runde Zahl ist, möchte ich die Gelegenheit nutzen und es quasi als Staffelfinale ansehen, denn: Das Format wird vorerst in die Pause gehen. Ich möchte mir die Zeit nehmen, es weiterzuentwickeln und mir Gedanken auch um die generelle Strukturierung dieses Blogs zu machen. Ihr dürft also gespannt bleiben wie es weitergeht und wer es dennoch nicht abwarten kann, der kann meinen Letterboxd-Account verfolgen, den ich auch weiterhin sehr aktiv nutzen und mit Kurzkritiken füllen werde.

Übersicht

  • Im Kino
    • „Fighting with My Family“ – 2019
  • Streaming
    • „Der Prinz von Zamunda“ – 1988
    • „Summer of 84“ – 2018
    • „Die üblichen Verdächtigen“ – 1995
    • „Wonder Woman“ – 2017
  • Video-On-Demand
    • „Christopher Robin“ – 2018
    • „The Guilty“ – 2018
    • „James Bond 007 – Goldfinger“ – 1964
    • „Jodorowsky’s Dune“ – 2013
    • „Kiss Kiss, Bang Bang“ – 2005
    • „Searching“ – 2018
  • Außerdem zuletzt gesehen

„Fighting with My Family“

ProduktionUSA, GB 2019
GenreBiography, Comedy, Drama, Sport
Länge108 Minuten
RegieStephen Merchant
CastFlorence Pugh, Nick Frost, Lena Headey, Jack Lowden, Vince Vaughn

Charmanter Film mit viel Witz, aber besonders mit ganz viel Herz. Das liegt zum einen an den fantastischen Darstellern Nick Frost und Lena Headey, die die liebenswerten Eltern verkörpern, Jack Lowden, der den in sich zerrissenen Bruder spielt, Vince Vaughn, der zwar klarer Typecast ist, hier aber endlich mal wieder toll funktioniert, und natürlich nicht zuletzt an Hauptdarstellerin Florence Pugh, in die man sich wunderbar hineinfühlen kann. Alle harmonieren phänomenal miteinander und es sind besonders die Dialoge, die diesen Film so herzhaft witzig machen, ohne dass es jemals deplatziert ist, die aber auch bei ernsteren Tönen sehr gut funktionieren.

Ich habe zwar nicht viel mit Wrestling am Hut, trotzdem hat mich Fighting with my Family gepackt, wirklich oft zum Lachen gebracht (ich denke OV macht einiges aus) und auch mal ein Tränchen verdrücken lassen, aber vorallem eins: mein Herz erobert und für ein gutes Gefühl gesorgt.

Meine Wertung: 8 von 10 Punkten

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„Der Prinz von Zamunda“

Originaltitel„Coming to America“
ProduktionUSA 1988
GenreComedy, Romance
Länge116 Minuten
RegieJohn Landis
CastEddie Murphy, Arsenio Hall, John Amos, James Earl Jones

Durchaus charmant und gewitzt, dennoch hatte ich von John Landis etwas mehr erwartet und ab der zweiten Hälfte verliert sich der Film leider ein wenig, wo sich Schwächen im Drehbuch durchaus bemerkbar machen, die bei einem solchen Gute-Laune-Film aber auch verkraftbar sind.

Meine Wertung: 6 von 10 Punkten

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Enthalten in Netflix


„Summer of 84“

ProduktionUSA, Kanada 2018
GenreDrama, Mystery, Thriller, Horror
Länge105 Minuten

Vier Kids auf Fahrrädern mit Walkie-Talkies während der 80er-Jahre, die mysteriösen Aktivitäten in der Nachbarschaft auf den Grund gehen?
Was klischeehaft, ausgelutscht und wenig originell klingt, ist hier in Wahrheit ein kleiner, charmanter, stimmungsvoller und stylisher Mystery-Thriller mit unverbrauchten Gesichtern, der zu keiner Zeit die aktuell überstrapazierte Nostalgie-Schiene fährt und stattdessen sich Zeit nimmt, seine dichte Atmosphäre konsequent aufzubauen. Eine echte Überraschung!

Meine Wertung: 8 von 10 Punkten

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Enthalten in Netflix


„Die üblichen Verdächtigen“ – Rewatch

Originaltitel„The Usual Suspects“
ProduktionUSA 1995
GenreCrime, Mystery, Thriller
Länge106 Minuten
RegieBryan Singer
CastGabriel Byrne, Kevin Spacey, Benicio del Toro

Wer ihn nicht schon längst gesehen hat, der sollte das auf jeden Fall nachholen!

Brillantes Drehbuch und Kevin Spacey’s geniales Spiel macht einfach riesen Spaß, weshalb man ihn sich durchaus ein weiteres mal anschauen kann. Allerdings macht sich da auch die ein oder andere Länge bemerkbar und es wird einem erst nochmal bewusst, wie sperrig er eigentlich ist. Bestes Beispiel dafür, wie viel so ein Drehbuch ausmachen kann (hinter dem Christopher McQuarrie steht, bekannt für „Edge of Tomorrow“, „Mission Impossible: Rogue Nation“ und „Mission Impossible: Fallout“), denn Bryan Singer’s Inszenierung ist durchaus schlecht gealtert und an sich auch nicht besonders gut.

Meine Wertung beim 1. Mal: 8 von 10 Punkten
Meine Wertung beim 2. Mal: 7 von 10 Punkten

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Enthalten in Amazon Prime


„Wonder Woman“

ProduktionUSA 2017
GenreAction, Adventure, Fantasy, War
Länge141 Minuten
RegiePatty Jenkins
CastGal Gadot, Chris Pine

Lange Zeit war der Film zu meiner Verwunderung tatsächlich ziemlich okay, auch wenn mich die Naivität der Amazonen und der Hauptfigur etwas genervt hat, Wonder Woman selbst kaum charakterliche Tiefe besitzt und es zudem quasi keine Fallhöhe gibt, aber wenigstens hat er konsequent seine Linie durchgezogen, sich ernst genommen und auch Chris Pine ist eine positive Überraschung. Dennoch muss der Film dann wieder in einem kaum anschaubaren Finale gipfeln, das zu viel will und so meinen Gesamteindruck stark trübt.
Naja, tatsächlich ist Wonder Woman keine Katastrophe, aber bei weitem auch nicht wirklich gut. Immerhin war es eine Hilfe, ihn sich mit einem Fan des Films anzuschauen.

Meine Wertung: 4 von 10 Punkten

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Enthalten in Netflix


„Christopher Robin“

ProduktionUSA 2018
GenreFamily, Adventure, Comedy
Länge104 Minuten
RegieMarc Forster
CastEwan McGregor

Ja der Film ist sehr eindimensional, plump und eben ein typischer Disney-Film ohne Ecken und Kanten, aber er ist auch einfach zuckersüß und es ist schwer sich dagegen zu wehren, besonders wenn man mit Winnie Puuh aufgewachsen ist. Die Tiere sind liebevoll umgesetzt, bekommen zum Glück (zumindest im Deutschen) die Original-Synchronstimmen und sorgen für den ein oder anderen herzlichen Lacher.

Meine Wertung: 6 von 10 Punkten

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„The Guilty“

ProduktionDänemark 2018
GenreCrime, Drama, Thriller
Länge85 Minuten

Clever geschriebener Krimi, der eine dichte Spannung erzeugt
und von seinem Kopfkino lebt. Man fühlt sich in die handlungsunfähige Hauptfigur wunderbar hinein und wird dementsprechend stark gefesselt.

Meine Wertung: 8 von 10 Punkten

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„James Bond 007 – Goldfinger“

ProduktionGB 1964
GenreThriller, Action, Adventure
Länge110 Minuten
RegieGuy Hamilton
CastSean Connery, Gert Fröbe, Honor Blackman

Legt noch ne Schippe drauf im Gegensatz zu seinen beiden Vorgängern. Aber dafür, dass es einer der besten Bond-Filme sein sollte hat er meine hohen Erwartungen nicht so recht erfüllt und ich konnte ihm nicht viel Besonderes abgewinnen. In meinen Augen einfach nicht ganz so gut gealtert, auch wenn ich Connery als Bond mag. Wenigstens paar witzige Szenen gibt es, Bond bekommt noch paar mehr Spielereien und Oddjob hat schon was.

Meine Wertung: 6 von 10 Punkten

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„Jodorowsky’s Dune“

ProduktionFrankreich, USA 2013
GenreDokumentation
Länge90 Minuten

Eine Wahnsinns-Doku über einen Wahnsinns-Mann und sein Wahnsinns-Projekt. Es ist zugleich befremdlich wie auch faszinierend und inspirierend, mit welcher Hingabe und Leidenschaft ein Filmschaffender über den wohl größten Film spricht, der leider nie entstanden ist. Die Flamme, die in diesem Visionär lodert, macht diese Doku so sehenswert und ist ein Muss für jeden Film-Fan, aber eigentlich dürfte sie darüber hinaus auch viele andere beeindrucken. Es ist schwer in Worte zu fassen, wie krass diese Doku und auch die Realität ist, die leider nur hauchdünn an der Realisierung eines derartigen Mammutprojektes vorbeigeschrabbt ist. Seht einfach selbst!

Meine Wertung: 8 von 10 Punkten

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„Kiss Kiss, Bang Bang“

ProduktionUSA 2005
GenreCrime, Comedy, Mystery
Länge103 Minuten
RegieShane Black
CastRobert Downey Jr., Val Kilmer, Michelle Monaghan

Stark geschriebener, stilvoller Film mit viel Meta-Humor und wundervoll witzigen Dialogen. Die Chemie zwischen RDJ und Val Kilmer ist ein absolutes Highlight.
Hut ab, Shane!

Meine Wertung: 8 von 10 Punkten

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„Searching“

ProduktionUSA 2018
GenreMystery, Thriller, Drama
Länge102 Minuten

Netter Konzept-Film. Sein kreativer Ansatz lässt über einige Schwächen hinwegsehen, die aber hin und wieder schon etwas störend waren. Hatte immer mal wieder Momente, die mich persönlich etwas angeödet haben, besonders noch zu Anfang, aber er schafft es durchaus Mystery-Elemente aufzubauen und sogar ein paar interessante Themen einzuspannen, weshalb man über einige Schwächen hinwegsehen kann.
Ist mal wieder was anderes und für das Konzept an sich sehenswert, dieses stößt aber auch an seine Grenzen, ähnlich wie das bei Found-Footage der Fall ist.

Meine Wertung: 6 von 10 Punkten

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Außerdem zuletzt gesehen

  • „Apocalypse Now“ – 1979
  • „Black Mirror: The Waldo Moment“ – 2013: 5 von 10
  • „Marlon Brando – Der Harte und der Zarte“ – 2014: 7 von 10 (Doku auf arte)
  • „Monsieur Claude und seine Töchter 2“ – 2019: 3 von 10
  • „Stan & Ollie“ – 2018: 9 von 10 (Ausführliche Review findet ihr hier)

Hinterlasst mir gerne Feedback für dieses Format und teilt mir außerdem gerne mit, ob ihr einen der Filme gesehen hat und wie er euch gefallen hat!

4 Kommentare zu „Mixed Zone #10: mit „Fighting with My Family“ und mehr

Gib deinen ab

  1. Hui, da hälst du ein paar sehr interessante Filme parat. Da kommt wohl auf jeden Fall neues Material in meine Leihliste. Ach ja, sehr schöner Blog und vielen Dank für dein Like auf meiner Seite. 👍🏻😎

    Gefällt 1 Person

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