Mixed Zone #9: mit vielen Klassikern

So wenig ich die erste Hälfte des Monats auch gesehen habe und mir mehr Zeit nehmen musste, um dieses Format mit Inhalt zu füllen, umso größer ist jetzt die Anzahl der Filme, die ich in der 9. Ausgabe präsentieren kann, besonders dank der ganzen Zeit um Ostern herum. Da heute soviel auf dem Plan steht, möchte ich den Beitrag dieses Mal extra kompakt und knackig halten.

Übersicht

  • Sneak Preview
    • „Das Familienfoto“ – 2018
  • Streaming
    • „City of God“ – 2002
    • „Der Pate“ – 1972
    • „Guava Island“ – 2019
  • Video-On-Demand
    • „Boogie Nights“ – 1997
    • „Darjeeling Limited“ – 2007
    • „Das Imperium schlägt zurück“ – 1980
    • „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ – 1983
    • „Der unsichtbare Dritte“ – 1959
    • „Die Faust im Nacken“ – 1954
    • „Die Spur des Falken“ – 1941
  • Außerdem zuletzt gesehen

„Das Familienfoto“

Originaltitel„Photo de famille“
ProduktionFrankreich 2018
GenreKomödie
Länge98 Minuten

Ein Film zum Haare sträuben. Dialoge waren unerträglich schlecht und konstruiert, seine doch simple Prämisse und kaum vorhandene Handlung fährt er vollkommen ziellos gegen die Wand und man fragt sich am Ende, ob überhaupt ein Drehbuch existierte. Falls ja, muss es wirklich schlecht geschrieben worden sein, wenn auch sicherlich die Übersetzung ins Deutsche ihren restlichen Teil dazu beigetragen hat.

Meine Wertung: 2 von 10 Punkten

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„City of God“

Produktion
Brasilien/Frankreich/USA 2002
GenreCrime, Drama
Länge130 Minuten

Der Film macht großen Spaß, ob seiner herausragenden Inszenierung und strahlenden Ausdruckskraft oder der Gangster-Geschichte. Er skizziert das Milieu einer brasilianischen Kleinstadt, wie man es so zuvor noch nicht all zu häufig gesehen haben sollte und wechselt den angesprochenen Spaß mit der großen Ernüchterung ab und sorgt ebenfalls für entsetzende Szenen. „City of God“ steht seinen Vorbildern des Gangster-Kinos in nichts nach, bleibt sehr authentisch, entwickelt interessante Figuren und bietet alles für einen modernen Klassiker.

Meine Wertung: 10 von 10 Punkten

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Enthalten in Amazon Prime


„Der Pate“ – Rewatch

Originaltitel„The Godfather“
ProduktionUSA 1972
GenreCrime, Drama
Länge175 Minuten
RegieFrancis Ford Coppola
CastAl Pacino, Marlon Brando

Zu Ostern habe ich mir immer vorgenommen, mir die Zeit zu nehmen um die „Godfather“-Filme erneut zu schauen, so auch dieses Jahr. Der erste gefällt mir immer noch am besten, er hat so viele ikonische Szenen, sorgt für eine der besten geschriebenen Charakterentwicklungen der Filmgeschichte in Michael Corleone und die Performances sowohl von Al Pacino und Marlon Brando, als auch von eigentlich allen anderen sind zum dahinschmelzen.

Meine Wertung: 10 von 10 Punkten

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Enthalten in Amazon Prime


„Guava Island“

ProduktionUSA 2019
GenreComedy, Music
Länge55 Minuten
RegieHiro Murai
CastDonald Glover, Rihanna

Für Fans von Childish Gambino, der sich hier kreativ voll austobt. Viel mehr als Werbung in eigener Sache, hat er aber auch nicht wirklich zu bieten. Kann man sich bei der geringen Laufzeit mal anschauen.

Meine Wertung: 5 von 10 Punkten

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Enthalten in Amazon Prime


„Boogie Nights“

ProduktionUSA 1997
GenreDrama
Länge155 Minuten
RegiePaul Thomas Anderson
CastMark Wahlberg, Burt Reynolds, Julianne Moore,
William H. Macy, Heather Graham,
Philip Seymour Hoffman, John C. Reilly, Don Cheadle

Großartiger Ensemble-Film. Trotz seine Länge und den kleinen Pacing-Problemen, die das mit sich führt, ist dies der wohl unterhaltsamste Film von Paul Thomas Anderson und sorgt für viel Spaß. Interessante Figuren werden geschaffen, witzige Szenen wechseln sich mit dramatischen Zuspitzungen ab und abgerundet wird das alles mit einem grandiosen Soundtrack.

Meine Wertung: 8 von 10 Punkten

Zu einer ausführlichen Review auf Letterboxd


„Darjeeling Limited“

ProduktionUSA 2007
GenreAdventure, Comedy, Drama
Länge91 Minuten
RegieWes Anderson
CastOwen Wilson, Adrien Brody,
Jason Schwartzman

Herzerwärmender Wohlfühlfilm über drei Brüder, die auf einer spirituellen Reise zueinanderfinden. Man erkennt Wes Andersons Handschrift anhand der Bildsprache, den trockenen Dialogen und der überzeichneten Charakterdarstellung, absolutes Highlight war da für mich Jason Schwartzman. Der Film plätschert vor sich hin und ist nicht Andersons bester, aber auch nicht sein schlechtester.

Meine Wertung: 6 von 10 Punkten

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„Das Imperium schlägt zurück“ – Rewatch

Originaltitel„Star Wars: Episode V – The Empire Strikes Back“
ProduktionUSA 1980
GenreAction, Adventure, Fantasy, Science-Fiction
Länge124 Minuten
RegieIrvin Kershner
CastMark Hamill, Harrison Ford, Carrie Fisher

Letztens noch im Beitrag zu meinen Lieblingsklassikern Episode IV als meinen Lieblings-Star Wars betitelt. Aber allmählich weiß ich „The Empire Strikes back“ immer mehr zu schätzen und wird immer besser, je öfter ich ihn sehe. Könnte also doch noch zu meinem Lieblings-Teil reifen.

Meine Wertung: 10 von 10 Punkten

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„Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ – Rewatch

Originaltitel„Star Wars: Episode VI – Return of the Jedi“
ProduktionUSA 1983
GenreAction, Adventure, Fantasy, Science-Fiction
Länge131 Minuten
RegieRichard Marquand
CastMark Hamill, Harrison Ford, Carrie Fisher

Das genaue Gegenteil zu „The Empire Strikes Back“: Wird etwas schlechter je öfter ich ihn mir anschaue. Hat die ein oder andere Länge, die seine Macken noch sichtbarer machen und die Verfolgungsjagd auf den Speedern durch den Dschungel ist nun wirklich unsäglich schlecht gealtert. Trotzdem erzeugt er genug Star Wars-Feeling, beinhaltet ikonische Szenen und hat ein starkes letztes Drittel, das einen darüber hinweg sehen lässt. Darth Vader macht die größte Charakterentwicklung durch, der Imperator wird stärker etabliert und Luke reift endgültig zum Jedi.

Meine Wertung: 8 von 10 Punkten

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„Der unsichtbare Dritte“

Originaltitel„North by Northwest“
ProduktionUSA 1959
GenreMystery, Thriller, Adventure
Länge136 Minuten
RegieAlfred Hitchcock
CastCary Grant

North by Northwest ist ganz nach Alfred Hitchcocks Rezept: Man nehme eine ordentliche Portion Suspense und eine unschuldige, stinknormale Hauptfigur, die durch Zufall in eine lebensgefährliche Geschichte verstrickt wird und knetet daraus den Kuchenteig.
Darüber kommt eine zuckersüße Glasur aus Romantik mit einer verhängnisvollen Frau, die zum Objekt der Begierde wird und abgerundet wird das Ganze mit ganz subtilen Humor-Streuseln. Et voilà: Fertig ist der Mystery-Thriller-Kuchen à la Hitchcock!

Meine Wertung: 8 von 10 Punkten

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„Die Faust im Nacken“

Originaltitel„On the Waterfront“
ProduktionUSA 1954
GenreDrama, Crime
Länge108 Minuten
RegieElia Kazan
CastMarlon Brando, Karl Malden, Lee J. Cobb

Ein Sozialdrama par Excellence.
Durch seine tollen, kraftvollen Darsteller und ein gut geschriebenes Drehbuch bietet er genügend Tiefe und bleibt so trotz seines Alters definitiv sehenswert.
Marlon Brando, Lee J. Cobb, Karl Malden und Eva Marie Saint spielen hier allesamt groß auf.

Meine Wertung: 8 von 10 Punkten

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„Die Spur des Falken“

Originaltitel„The Maltese Falcon“
ProduktionUSA 1941
GenreFilm-Noir, Mystery
Länge101 Minuten
RegieJohn Huston
CastHumphrey Bogart, Mary Astor

Das war er also, der Beginn der Film noir-Ära. Gerecht wird er diesem Status leider nicht wirklich, dafür waren ihm die Jahre, die der Film auf dem Buckel hat, nicht gerade zuträglich. Er fühlt sich sehr langsam an, was auch an seiner Dialoglastigkeit liegt, die an manchen Stellen schon etwas ermüdend ist. Wenngleich er historisch eine große Rolle spielt, verpasst man nichts, wenn man ihn nicht gesehen hat. Wenigstens bietet er ein paar ordentliche Figuren und hin und wieder auch brauchbare Dialoge.

Meine Wertung: 5 von 10 Punkten

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Außerdem zuletzt gesehen

  • „Avengers: Endgame“ – Anthony & Joe Russo, 2019: 4 von 10 (Zum Letterboxd-Beitrag / Ausführliche Review folgt auf diesem Blog!)
  • „Howl’s Moving Castle“ – Hayao Miyazaki, 2004: 7 von 10 (Review dazu bereits in einem anderen Beitrag)
  • „Like Father, Like Son“ – Hirokazu Kore-eda, 2013: 8 von 10 (Review dazu bereits in einem anderen Beitrag)
  • „Rebel Without a Cause“ – Nicholas Ray, 1955: 6 von 10
  • „Star Wars: Episode IV – A New Hope“ – George Lucas, 1977: 9 von 10 (Rewatch)

Wie gefällt euch das Format?
Habt ihr einen der Filme gesehen? Wenn ja, wie hat er euch gefallen?

Gebt mir gerne Feedback und teilt mir eure Meinungen gerne in den Kommentaren mit!

5 Kommentare zu „Mixed Zone #9: mit vielen Klassikern

Gib deinen ab

    1. Hatte leider so meine Problemchen mit dem Film 😀 der hat mich zwar auch ab und zu emotional gekriegt, aber irgendwie wirkte der nicht ganz rund und die Figuren sind von Szene zu Szene gestolpert und haben sich teilweise ganz komisch verhalten. Fand ihn aber definitiv nicht schlecht 🙂

      Gefällt 1 Person

      1. Ich konnte mich da wiederfinden, fand das ein normal seltsames Verhalten von Teenagern, die einiges an Problemen haben. Ist für mich sogar einer der Filme, die man mal gesehen haben sollte.

        Gefällt 1 Person

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