Mixed Zone #8: Meine Top 3 „Love, Death & Robots“-Folgen, „Ein Gauner & Gentleman“ und mehr

Übersicht

  • Im Kino
    • „Ein Gauner & Gentleman“ – David Lowery, 2018
  • Streaming
    • „I’m Still Here“ – Casey Affleck, 2010
    • „Zodiac“ – David Fincher, 2007
  • Video-on-Demand
    • „GoodFellas“ – Martin Scorsese, 1990
    • „La Haine“ – Mathieu Kassovitz, 1995
    • „Walk the Line“ – James Mangold, 2005
  • Bonus
    • Meine Top 3 „Love, Death & Robots“-Folgen

Im Kino

Kinogröße Robert Redford hängt sein Schauspielhandwerk an den Nagel.
©Fox Searchlight Pictures

Ein Gauner & Gentleman
OT: The Old Man & the Gun
Regie: David Lowery
Cast: Robert Redford, Casey Affleck, Danny Glover, Tom Waits
Produktion: USA 2018
Länge: 93 Min.
Genre: Biography, Crime, Comedy
Inhalt: Basierend auf der wahren Geschichte von Forrest Tucker, der mit 70 Jahren bereits 16 Mal aus dem Gefängnis ausgebrochen ist und zahlreiche Banküberfälle begeht, bei denen er stets höflich und gut gelaunt bleibt.
Trailer ENTrailer GER

Sympathisch. Von vorne bis hinten einfach nur sympathisch. Das liegt zum einen am charmanten Auftritt von Robert Redford, der der letzte seiner Karriere sein soll, aber auch an dem entschleunigten Erzähltempo des Films. Er zieht seine Geschichte konsequent durch und das ohne Ecken und Kanten, die er aber auch gar nicht haben möchte und entführt daher den Zuschauer so auf eine 90-minütige Wohlfühloase.

Meine Wertung: 7 von 10 Punkten

Link zur Einzelkritik auf Letterboxd: Hier

Meine Highlight-Tags: #RobertRedford #FeelGood #TrueCrimeStory


Streaming

Hollywood-Liebling Joaquin Phoenix opfert 2 Jahre seiner Lebenszeit für dieses Projekt und setzt alles auf’s Spiel.
©Magnolia Pictures

I’m Still Here
Regie: Casey Affleck
Cast: Joaquin Phoenix
Produktion: USA 2010
Länge: 108 Min.
Genre: Mockumentary, Tragikomödie
Inhalt: Joaquin Phoenix‘ vorgetäuschter Ausstieg in der Schauspielbranche und die angestrebte Rap-Karriere wird hier über 2 Jahre lang dokumentiert und es werden die Reaktionen der Presse auf seinen Absturz gezeigt.
Trailer EN

Unfassbar abgedrehtes Realexperiment. Joaquin Phoenix führt die Klatschpresse Hollywoods vor und liefert dabei wortwörtlich die Rolle seines Lebens ab. Ebenso schockierend wie die ganzen realen Aufnahmen ist aber leider auch die grottige Regie-, Editor- und Kameraarbeit von Casey Affleck, der alles andere als ein feines Händchen beweist und diese Mockumentary schon fast unschaubar macht, egal ob dieser grausame Amateur-Look jetzt gewollt war oder nicht. Dennoch: Am Ende überwiegt dann aber doch schon die Faszination gegenüber diesem Projekt, dessen Konzept und besonders Phoenix es so sehenswert machen.

Meine Wertung: 5 von 10 Punkten

Link zur Einzelkritik auf Letterboxd: Hier

Meine Highlight-Tags: #JoaquinPhoenix #Mockumentary #RealLifeExperiment

Komplett kostenlos streambar auf Youtube!


©Warner Bros.

Zodiac
Regie: David Fincher
Cast: Jake Gyllenhaal, Robert Downey Jr., Mark Ruffalo
Produktion: USA 2007
Länge: 157 Min.
Genre: Crime, Mystery, Thriller
Inhalt: Ende der 1960er ist ein Karikaturist davon besessen, den Zodiac-Killer zu fassen, der ganz Kalifornien an der Nase herumführt. Nach einer wahren Begebenheit.
Trailer EN

Ein aussichtsloser Fall über einen Serienkiller, der nur sehr schwer zu fassen war. Diese Aussichtlosigkeit wird dargestellt, in dem der Film auch locker eine ganze Stunde zu lang ist. Während man den ganzen Film über rätselt und sich überlegt, wer der Killer ist, geht es eigentlich um diejenigen, die von dem Fall besessen sind. Das einzige was mich an der Stange gehalten hat, war die Bildsprache und der Mystery-Faktor, aber am Ende kommt nicht gerade viel bei diesem Film herum. Hatte leider etwas mehr erwartet.

Meine Wertung: 7 von 10 Punkten

Link zur Einzelkritik auf Letterboxd: Hier

Meine Highlight-Tags: #DavidFincher #Intense #TrueCrimeStory

Enthalten in Netflix


Video-on-Demand

©Warner Bros.

GoodFellas
Regie: Martin Scorsese
Cast: Ray Liotta, Robert De Niro, Joe Pesci
Produktion: USA 1990
Länge: 146 Min.
Genre: Crime, Drama
Inhalt: Die Geschichte nach wahren Begebenheiten von Henry Hill und seinem Leben in der Mafia.
Trailer EN

Ich werde wohl einfach kein riesen Fan des Gangster-Kinos mehr. Zwar hat mir Goodfellas im Vergleich zu anderen noch recht gut gefallen durch seine ikonischen Momente und die unterhaltsamen Figuren, aber so wirklich connecten konnte ich mit keinen von ihnen und am Ende hat sich der Klassiker dann doch etwas zu viele Längen erlaubt. Irgendwie fehlt mir auch einfach der Draht zu Gangsterfilmen, wo „Der Pate“ sich fast noch als einziger in mein Herz gespielt hat.

Meine Wertung: 7 von 10 Punkten

Link zur Einzelkritik auf Letterboxd: Hier

Meine Highlight-Tags: #MafiaDrama #Iconic #RayLiotta #JoePesci #RobertDeNiro #MartinScorsese


©Canal+

La Haine
Regie: Mathieu Kassovitz
Cast: Vincent Cassel
Produktion: Frankreich 1995
Länge: 98 Min.
Genre: Crime, Drama
Inhalt: 24 Stunden aus dem Leben von drei Jugendlichen in den Banlieues Frankreichs, einen Tag nach gewalttätigen Aufständen.
T

Super authentische Milieustudie, bei der mir leider noch ein wenig Pfiff gefehlt hat. Bis zu seinem grandiosen Ende bleibt er doch etwas blass und plätschert vor sich hin. Werde ihn mir aber definitiv noch ein zweites Mal anschauen, wo er dann vielleicht nochmal besser wirkt. Immerhin sind die Figuren großartig und er ist in seiner Machart auch etwas Besonderes.

Meine Wertung: 7 von 10 Punkten

Link zur Einzelkritik auf Letterboxd: Hier

Meine Highlight-Tags: #Banlieue #French #Arthouse #VincentCassel #Authentic


©20th Century Fox

Walk the Line
Regie: James Mangold
Cast: Joaquin Phoenix, Reese Witherspoon
Produktion: USA/Deutschland 2005
Länge: 136 Min.
Genre: Biography, Drama, Music
Inhalt: Eine Chronik von Country-Legende Johnny Cash.
Trailer ENTrailer GER

Ein tolles Biopic über Johnny Cash und besonders über seine Liebe zu June Carter, das aber auch die Schattenseiten des Musikers nicht zu kurz kommen lässt. Der Film umfasst alles vom Aufstieg, dem Drogenexzess bis hin zur wahren Liebe und auch wenn er sich schön Zeit nimmt um das ganze ordentlich aus zu erzählen, ist es am Ende dann vielleicht doch ein bisschen zu viel des Guten und es hätte ihm durchaus gut getan, hier und da in der Länge ein wenig auszusparen. Das macht dem starken Cast jedoch keinen Abbruch. Dieser kann gänzlich überzeugen und gerade die beiden Hauptfiguren tragen den Film von vorne bis hinten. Besonders Joaquin Phoenix hätte ich für seine passionierte Darstellung den Goldjungen gegönnt, den dann wenigstens Reese Witherspoon bekam, die hier auch einfach wirklich bezaubernd ist.

Meine Wertung: 8 von 10 Punkten

Link zur Einzelkritik auf Letterboxd: Hier

Meine Highlight-Tags: #JohnnyCash #JoaquinPhoenix #RiseAndFallStory


Bonus

©Netflix

Love, Death & Robots
Idee: Tim Miller
Produktion: USA 2019
Staffel: 1 Staffel
Folgenanzahl: 18 Folgen
Folgenlänge: ca. 6-17 Minuten
Genre: Anthaogie, Science-Fiction
Plattform: Netflix
Inhalt: Eine Sammlung an animierten Kurzfilmen mit expliziten Inhalte, die eine Vielzahl an Genres wie Sci-Fi, Fantasy, Horror und Comedy umfassen.
Trailer EN

Allgemeines Fazit:

Super kurzweilige Folgen, die in etliche von vor Kreativität strotzenden Welten entführen und von denen man sich einige weiter ausgeführt als Serie oder Film vorstellen könnte. Man merkt, dass die Macher hier freie Hand bekommen haben, sie danken es Netflix mit einer Vielfalt an unterhaltsamen Kurzgeschichten die so zum Leben erweckt werden können. Die fotorealistischen Animationen sind an manchen Stellen fast schon nicht mehr von realen Aufnahmen zu unterscheiden und schrecken aber auch nicht vor expliziten Inhalten wie Gewalt, Brutalität, Sex und Geschlechtsorganen zurück. Gerne kann Netflix in Zukunft mehr davon in Auftrag geben! Nun aber zu meiner Top 3:

3. „Good Hunting“

Hat mich visuell am meisten von allen angesprochen und hat auch die umfassendste Geschichte geboten. Von vorne bis hinten sehr unterhaltsam und tolle Verbindung von Mythologie und Science-Fiction.

2. „Beyond the Aquila Rift“

Krasse fotorealistische Animationen, schöne Inszenierung und spannender Plot, über den ich nicht zu viele Worte verlieren möchte.

1. „Three Robots“

Der Humor hat einfach sofort gesessen, tolle Chemie zwischen den Figuren, ich habe von ihnen einfach nicht mehr genug bekommen und hätte von ihnen am liebsten eine eigene Serie. Richtige Feel-Good-Folge.

Eine vollständige Rangliste von mir zu allen Folgen findet ihr hier.


Habt ihr einen der Filme schon gesehen? Wenn ja, wie hat er euch gefallen? Fandet ihr eine Review gut, hilfreich oder eher schlecht? Und wie gefällt euch das Format mit seinen Kurzkritiken?
Außerdem: Welche drei Folgen von „Love, Death & Robots“ fandet ihr am besten?

Teilt mir gerne eure Meinungen und Anregungen mit, hinterlasst einen Kommentar und diskutiert mit mir.

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