Mixed Zone #7: mit „Mid90s“, „Reservoir Dogs“ u. v. m.

Übersicht

  • Im Kino
    • „Ben is Back“ – Peter Hedges, 2018
    • „Drachenzähmen Leicht Gemacht 3: Die geheime Welt“ – Dean DeBlois, 2019
    • „Mid90s“ – Jonah Hill, 2018
    • „The Mule“ – Clint Eastwood, 2018
  • Streaming
    • „Footloose“ – Herbert Ross, 1984
    • „Reservoir Dogs“ – Quentin Tarantino, 1992
  • Video-On-Demand
    • „Argo“ – Ben Affleck, 2012
  • Außerdem zuletzt gesehen

Im Kino

©Tobis

Ben is Back
Regie: Peter Hedges
Cast: Julia Roberts, Lucas Hedges
Produktion: USA 2018
Länge: 103 Min.
Genre: Drama
Inhalt: Als Holly Burns eines Tages nach Hause kommt, steht plötzlich ihr Sohn vor der Haustür, der seit über zwei Monaten in einer Entzugsklinik ist.
Trailer ENTrailer GER

Nette, ergreifende Story, die respektvoll mit dem Thema Drogenabhängigkeit umgeht. Julia Roberts trägt den Film fast alleine als Mutter, die ihren Sohn einfach nicht aufgibt. Der wird vom Jungstar Lucas Hedges verkörpert und schafft es, auch im Zuschauer immer wieder Hoffnungen zu erwecken durch seine charismatische Art. Der Film hat seine Momente, aber schöpft am Ende nicht sein ganzes Potential aus. Dafür hat er dann unnötigerweise einige Figuren oder Subplots eingeführt, die dann auch nicht richtig auserzählt werden. Außerdem gelingt es ihm nicht, über den ganzen Film einen Bogen zu spannen. Die erste Hälfte war echt super, wohingegen die zweite dann schon stark abflacht und zu einem Schluss kommt, das kein wirkliches Ergebnis bietet. Wirklich hängen bleibt dann leider nichts, da war dann „Beautiful Boy“ mit derselben Prämisse der deutlich bessere Film mit einer klareren Stellungnahme und Message.

Meine Wertung: 6 von 10 Punkten

Link zur Einzelkritik auf Letterboxd: Hier

Meine Highlight-Tags: #DrugAddict #LovingMother #JuliaRoberts #LucasHedges

Jetzt im Kino!


©Universal Studios

Drachenzähmen Leicht Gemacht 3: Die geheime Welt
OT: How to Train your Dragon: The Hidden World
Regie: Dean DeBlois
Cast: Jay Baruchel, F. Murray Abraham, Cate Blanchett, Kit Harington, Jonah Hill
Produktion: USA 2019
Länge: 104 Min.
Genre: Animation, Adventure, Family
Inhalt: Hiccup entdeckt, dass Ohnezahn nicht mehr der einzige Nachtschatten ist, wird vom Drachenjäger Grimmel verfolgt und sucht nach der „geheimen Welt“.
Trailer ENTrailer GER

Wer die ersten beiden schon mochte, der kann getrost mit dem dritten Teil die Reihe abschließen. Im Prinzip more of the same, man weiß was man bekommt. Das macht ihn leider auch sehr vorhersehbar und die Story an sich hat mich jetzt nicht gerade gepackt und vom Hocker gehauen. Aber naja wem die süßen Drachenviecher und die simple Feel-Good-Geschichte genügen, der wird auch hiermit seinen Spaß haben. Für mich war es der schwächste Teil der Trilogie, zu sehr kam dann doch Langeweile auf. Aber sie war auszuhalten auf Grund der umwerfend schönen Bilder, die dieser Film liefert. Kann man nicht viel mit falsch machen, ein Film ohne Ecken und Kanten, mit einem immerhin schönen, runden Finale einer ganzen Reihe.

Meine Wertung: 6 von 10 Punkten

Link zur Einzelkritik auf Letterboxd: HierL

Meine Highlight-Tags: #TopAnimation #MoreOfTheSame #TrilogyEnding

Jetzt im Kino!


©A24

Mid90s
Regie: Jonah Hill
Cast: Sunny Suljic, Lucas Hedges, Katherine Waterston
Produktion: USA 2018
Länge: 85 Min.
Genre: Coming-of-Age, Drama, Comedy
Inhalt: Der 13-jährige Stevie lebt im L.A. der 90er-Jahre. Auf der Suche nach einer Zugehörigkeit und Freunden lernt er eine Gruppe von Skatern kennen und schließt sich ihnen an.
Trailer ENTrailer GER

Ich bin weder in den 90ern aufgewachsen, noch hatte ich jemals etwas mit Skaten zu tun. Dennoch hat der Film bei mir eine enorme Sogwirkung entfaltet. Ich war nicht mal besonders gehyped auf den Film, meine Erwartung war sehr niedrig und ich hatte schon Angst, dass der Film langweilig wird. Und obwohl er keine wirkliche Story hat, habe ich es zu keiner Sekunde bereut ihn mir anzuschauen und hatte eine richtig gute Zeit. Mid90s ist eine geniale Momentaufnahme der 90er und ist extrem stilsicher ohne den Nostalgiefaktor mit dem Vorschlaghammer auszupacken. Alles ist wohl dosiert und fühlt sich wunderbar real an, was auch an den genialen Jungdarstellern liegt, allen voran Sunny Suljic, den man einfach nur in den Arm schließen möchte. Authentisches Regiedebüt von Jonah Hill mit viel Herz und einem tollen Soundtrack.

Meine Wertung: 8 von 10 Punkten

Link zur Einzelkritik auf Letterboxd: Hier

Meine Highlight-Tags: #SunnySuljic #Heartwarming #90s #Soundtrack

Jetzt im Kino!


©Warner Bros. Entertainment

The Mule
Regie: Clint Eastwood
Cast: Clint Eastwood, Bradley Cooper, Michael Peña, Laurence Fishburne
Produktion: USA 2018
Länge: 117 Min.
Genre: Crime, Drama, Thriller
Inhalt: Ein 90-jähriger Gärtner und Kriegsveteran benötigt Geld und fängt als Drogenkurier beim mexikanischen Kartell an.
Trailer ENTrailer GER

Clint Eastwood ist ein Phänomen. Mit seinen mittlerweile 88 Jahren trägt er nun mal wieder einen kompletten Film, in dem er die Regie und Hauptrolle inne hat. Und was er in seinem Alter zustande bekommt, ist immer noch ein guter Film.
Er spielt seine in die Jahre gekommene, schlagfertige Figur fabelhaft und mit viel Herz, weshalb es ab der ersten Sekunde Spaß macht, ihm dabei zu zu sehen, Breaking Bad-Fans werden mit der Story auf ihre Kosten kommen und auch in Sachen Familie hat der ehemalige Western-Star noch einige Weisheiten parat. Ein netter, kleiner Film, der zwar über ein Script mit ein paar Schwächen verfügt und auch ideologisch Fragen aufwirft, mir aber dennoch eine gute Zeit beschert hat.

Meine Wertung: 7 von 10 Punkten

Link zur Einzelkritik auf Letterboxd: HierL

Meine Highlight-Tags: #ClintEastwood #Roadtrip

Jetzt im Kino!


Streaming

©Miramax

Reservoir Dogs
Regie: Quentin Tarantino
Cast: Harvey Keitel, Michael Madsen, Tim Roth, Steve Buscemi
Produktion: USA 1992
Länge: 99 Min.
Genre: Crime, Thriller
Inhalt: Ein Juwelendiebstahl geht schief und die Überlebenden vermuten einen Verräter unter sich.
Trailer ENTrailer GER

REWATCH

Ein Kammerspiel, dessen Handlung sich in Perfektion rein über die Dialoge entfaltet und zum Ende hin immer weiter zuspitzt. Typisch für Tarantino, ebenso wie die nonlineare Erzählstruktur. In seinem Regiedebüt setzt er bereits den Grundstein für seine kommenden Werke mit seiner ganz persönlichen Handschrift. Die tollen Charaktere und eben wirklich fabelhaft unterhaltsamen Dialoge runden es zu einem meiner Lieblings-Tarantino-Streifen ab.

Meine Wertung: 9 von 10 Punkten

Link zur Einzelkritik auf Letterboxd: Hier

Meine Highlight-Tags: #Tarantino #GreatScreenplay

Enthalten in Netflix


©Paramount Pictures

Footloose
Regie: Herbert Ross
Cast: Kevin Bacon, Lori Singer, John Lithgow
Produktion: USA 1984
Länge: 107 Min.
Genre: Drama, Musik, Romance
Inhalt: Ein Teenager zieht von Chicago in eine Kleinstadt in der Rockmusik und Tanzen verboten ist.
Trailer ENTrailer GER

Bei so einem Titelsong kann der Film auch nur gut sein. Geniales Lied bei dem man direkt anfängt mit zu wippen und gute Laune zu bekommen. Der Film selbst ist jetzt nicht unbedingt etwas Einzigartiges und macht auch nicht viel anders, dennoch hat mir die Stimmung des Films von Grund auf gut gefallen. Er stellt außerdem gut heraus, womit die beiden Hauptfiguren zu kämpfen haben.
Der Junge ist Neuling in der Stadt und muss sich als Außenseiter durchschlagen, das Mädchen hadert mit ihrem strengen Vater, der auch noch angesehener Priester der Gemeinde ist und im Stadtrat sitzt. Wie sich herausstellt, behandelt der Film aber nicht nur die Coming-of-Age-Themen um die beiden Jugendlichen herum, denn auch der innere Konflikt des Priesters wird gut auf den Punkt gebracht. Und ich mag einfach John Lithgow sehr, der ihn spielt.
Lässt sich heute noch immer wunderbar schauen, auch wenn der Film seine Macken hat, aber die Themen sind nicht weniger aktuell. Außerdem ist es mal erfrischend, in den Hauptrollen eines solchen Films keine glatten und bildhübschen Schauspieler zu sehen.

Meine Wertung: 8 von 10 Punkten

Link zur Einzelkritik auf Letterboxd: Hier

Meine Highlight-Tags: #Filmsong #KevinBacon #JohnLithgow

Enthalten in Amazon Prime


Video-On-Demand

©Warner Bros. Entertainment

Argo
Regie: Ben Affleck
Cast: Ben Affleck, Bryan Cranston, Alan Arkin, John Goodman
Produktion: USA 2012
Länge: 120 Min.
Genre: Politthriller
Inhalt: Ein CIA-Agent gibt sich 1979 als Filmproduzent aus, der im Iran einen Science-Fiction-Film drehen möchte, um dort während einer Krise mit den USA sechs amerikanische Zivilisten zu retten.
Trailer ENTrailer GER

Absolut solider Politthriller. Mehr aber auch nicht. Er erfindet jetzt nicht gerade das Rad neu, dennoch schafft er es geschickt Spannung aufzubauen und die Geschichte um eine wahre Begebenheit herum problemlos zu erzählen. Ist wie gesagt kein Überflieger, aber viel falsch macht er auch nicht. Was aber auch sicher daran liegt, dass er sich politisch sehr zurückhält und keine richtige Stellung bezieht, sondern bloß darauf bedacht ist, seine Geschichte zu erzählen, die er konsequent durchzieht. Mir persönlich hätte es besser gefallen, wenn er ein bisschen mutiger gewesen wäre. So bleibt er doch ein typischer Film nach größter Hollywood-Manier.

Meine Wertung: 7 von 10 Punkten

Link zur Einzelkritik auf Letterboxd: Hier

Meine Highlight-Tags: #Thrilling #Historical

Erhältlich als DVD, Blu-Ray oder Video-On-Demand


Außerdem zuletzt gesehen

  • Die Ritter der Kokosnuss (OT: Monty Python and the Holy Grail) – Terry Gilliam, Terry Jones; 1975: 6 von 10
  • Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes – Steven Spielberg, 1981: 6 von 10 (Rewatch)
  • Speed – Jan de Bont, 1994: 6 von 10
  • Star Wars: The Last Jedi – Rian Johnson, 2017: 4 von 10 (Rewatch)

Habt ihr einen der Filme schon gesehen? Wenn ja, wie hat er euch gefallen? Fandet ihr eine Review gut, hilfreich oder eher schlecht? Und wie gefällt euch das Format mit seinen Kurzkritiken?

Teilt mir gerne eure Meinungen und Anregungen mit, hinterlasst einen Kommentar und diskutiert mit mir.

Ein Kommentar zu „Mixed Zone #7: mit „Mid90s“, „Reservoir Dogs“ u. v. m.

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